Oscine
Eine Instrumentenbühne und ein Musikstudio für macOS. Elf Instrumente, alle in der App synthetisiert — keine Samples, keine SoundFonts — und eine Bühne, die jede Note als Licht rendert.
die bühne
Additives Klavier, Karplus-Strong-Gitarre und -Bass, ein zwölfteiliges Schlagzeug, FM-Glocken, ein Supersaw-Pad, E-Piano, Streicher, Bläser, Orgel und Harfe — jede Stimme ist Live-DSP hinter einem gemeinsamen Reverb-Bus und einem Limiter. Die Instrumente teilen sich eine durchgehende Fläche mit Haarlinien: beschäftigte wachsen, untätige schrumpfen zu Mikrostreifen.
Alles ist von Hand spielbar, mitten im Song — Cursor oder Tastatur — durch denselben Synth. Ein Piano-Roll-Editor im FL-Stil baut Songs Note für Note; Playlists reihen sie auf; die Export-Engine schreibt WAV, AIFF, ALAC oder AAC mit bis zu 96 kHz. Ein Aufnahmeknopf hält Performances als wieder abspielbare Projekte fest.
das repertoire
Jedes Stück ist notengenaues JSON aus einem eingecheckten Python-Skript — das Skript ist die Quelle der Komposition, und ein Validator erzwingt Tonumfänge, Tabulatur und Spielbarkeit.
Ein Spaßprojekt, ehrlich gesagt — und mein erstes mit claude-fable-5. Es testet zwei Dinge gleichzeitig: ob ein LLM eine native macOS-App dieser Größe bauen kann, und ob es komponieren kann. Genau darauf zielt auch die Architektur: Songs sind notengenaues JSON aus eingecheckten Skripten, die App ist also zugleich ein Werkzeugkasten, mit dem ein LLM selbst Musik erzeugen kann.