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projekt

Oscine

Eine Instrumentenbühne und ein Musikstudio für macOS. Elf Instrumente, alle in der App synthetisiert — keine Samples, keine SoundFonts — und eine Bühne, die jede Note als Licht rendert.

salamander-grand-piano-samples von alexander holm, cc by 3.0

die bühne

Additives Klavier, Karplus-Strong-Gitarre und -Bass, ein zwölfteiliges Schlagzeug, FM-Glocken, ein Supersaw-Pad, E-Piano, Streicher, Bläser, Orgel und Harfe — jede Stimme ist Live-DSP hinter einem gemeinsamen Reverb-Bus und einem Limiter. Die Instrumente teilen sich eine durchgehende Fläche mit Haarlinien: beschäftigte wachsen, untätige schrumpfen zu Mikrostreifen.

Alles ist von Hand spielbar, mitten im Song — Cursor oder Tastatur — durch denselben Synth. Ein Piano-Roll-Editor im FL-Stil baut Songs Note für Note; Playlists reihen sie auf; die Export-Engine schreibt WAV, AIFF, ALAC oder AAC mit bis zu 96 kHz. Ein Aufnahmeknopf hält Performances als wieder abspielbare Projekte fest.

das repertoire

30 gemeinfreie interpretationen — von Bach bis Joplin
20 originale — konzertant, kammermusikalisch, jazz, elektronisch, filmisch

Jedes Stück ist notengenaues JSON aus einem eingecheckten Python-Skript — das Skript ist die Quelle der Komposition, und ein Validator erzwingt Tonumfänge, Tabulatur und Spielbarkeit.

warum es das gibt

Ein Spaßprojekt, ehrlich gesagt — und mein erstes mit claude-fable-5. Es testet zwei Dinge gleichzeitig: ob ein LLM eine native macOS-App dieser Größe bauen kann, und ob es komponieren kann. Genau darauf zielt auch die Architektur: Songs sind notengenaues JSON aus eingecheckten Skripten, die App ist also zugleich ein Werkzeugkasten, mit dem ein LLM selbst Musik erzeugen kann.